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Jugendamt entwickelt „Stützpunktkonzept“ für Kindertagespflege

17.05.2010
"Wir sind stolz darauf, dass wir bundesweit Vorreiter sind", sagt Ingo Schabrich. Der Dezernent für Jugend, Bildung, Gesundheit und Soziales, Kreis Viersen, hat am Freitag der Presse das Konzept für die Stützpunkte in der Kindertagespflege vorgestellt.

Das Konzept: Im Rahmen der Kindertagespflege werden Stützpunkte in Familienzentren im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Viersen eingerichtet. "Die Idee ist in unserem Jugendamt im Rahmen des Aktionsprogramms Kindertagespflege entstanden und wird bundesweit in dieser Form erstmalig umgesetzt", sagt Thomas Weber, der Leiter des Kreisjugendamtes. Schabrich und Weber gaben nun im Kreishaus in Viersen den Startschuss für die Aktion.
Weber: "Der Kindertagespflegestützpunkt ist ein Angebot aus der Praxis für die Praxis." Qualifizierte und erfahrene Tagesmütter bieten in Familienzentren und Kindertageseinrichtungen regelmäßig eine Sprechstunde an. Diese Sprechstunde soll Eltern Informationen zur Kindertagespflege, speziell zum Antragsverfahren, geben und Fragen klären, bevor der Antrag beim Kreisjugendamt gestellt wird.

Die Vermittlung von Tagespflegepersonen übernimmt das Kreisjugendamt. Außerdem können sich Bewerber, die sich für die Tätigkeit als Tagespflegeperson interessieren, über die Voraussetzungen und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Sprechstunde bietet Tagesmüttern die Möglichkeit zum Austausch und Aufbau eines örtlich geregelten Krankheits- und Urlaubsvertretungssystems.
"Das Angebot der Tagespflegestützpunkte dient dazu, die Tagespflege auszubauen sowie Tagespflegepersonen untereinander besser zu vernetzen", sagt Dezernent Schabrich. Ohne mit dem Jugendamt direkt Kontakt aufnehmen zu müssen, können Interessierte Informationen einholen. Auf diesem Wege können Tagespflegepersonen gewonnen und für ratsuchende Eltern Hemmschwellen gegenüber dem Amt abgebaut werden.

Einmal wöchentlich und 14-tägig werden ein bis zwei Sprechstunden in den Familienzentren angeboten.
Jede Tagespflegeperson wird mit einem Koffer ausgestattet, der alle notwendigen Informationen erhält. "Ein Rundum-Sorglos-Paket", bringt Thomas Weber es auf den Punkt. Die Erreichbarkeit wird nicht nur zu den festen Sprechzeiten in den Familienzentren, sondern auch durch ein Mobiltelefon sichergestellt.

Die Stützpunkte werden im Rahmen des „Aktionsprogramms Kindertagespflege“ errichtet. Das Aktionsprogramm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Mehr Informationen zur Umsetzung des Konzeptes: Externer Email-Link zu:httphttp://www.kreis-viersen.de