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Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege

12.01.2012
Für viel Unsicherheit unter Tagespflegepersonen sorgt zur Zeit die EU-Verordnung zur Lebensmittelhygiene. Nicht, dass die Bestimmungen zur Lebensmittelhygiene brandneu wären. Bereits 2009 hat das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz festgestellt, dass Tageseltern Lebensmittelunternehmer sind (siehe auch Laufstall-Bericht Tageseltern sind Lebensmittelunternehmer– mit welchen Konsequenzen?). Doch zur Zeit richten Sozialbehörden in einigen Bundesländern ihr Augenmerk verstärkt auf die Umsetzung von entsprechenden Vorschriften in der Kindertagespflege.

In Hamburg hat zum Beispiel der Externer Link zu:http://www.hamburg.de/contentblob/3057230/data/leitfaden-lebensmittelhygiene-barrierefrei.pdf Leitfaden für die Lebensmittelhygiene in der Kindertagespflege, der an alle Tageseltern verschickt wurde, für Aufregung gesorgt. Der Verzicht auf Spielsachen oder Blumen in der Küche oder die Dokumentation der Kühlschranktemperatur sind Punkte, die im Betreuungsalltag nur schwer umsetzbar erscheinen. Auch in anderen Bundesländern wurden strengere Hygieneregelungen vorgeschrieben oder arbeitet man an einem entsprechenden Entwurf. Laut Externer Link zu:http://www.ndr.de/regional/hamburg/tagesmuetter105.html NDR ist man in Hamburg derzeit wieder etwas zurückgerudert, da einige Punkte zu bürokratisch seien. Von einem größeren Spielraum und praktischer Durchführbarkeit ist die Rede. Als der Laufstall 2009 mit Vertretern des Ministeriums über das Thema sprach, hieß es damals: Für einige Tageseltern sei der Hinweis, dass sie mit Lebensmitteln und Hygiene umsichtig umgehen müssten, notwendig. Eine umfassende Kontrolle einzelner Küchen sei aber ebenso unwahrscheinlich wie die Konsequenz, dass Tagesmütter ihren Beruf aufgeben müssten. „Es sei denn, die hygienischen Bedingungen vor Ort sind unhaltbar.“