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LRH Schleswig-Holstein: Kindertagespflege deutlich stärken!

LRH Schleswig-Holstein: Kindertagespflege deutlich stärken! 06.10.2009
Der Landesrechnungshof (LRH) Schleswig-Holstein empfiehlt eine deutlich stärkere Förderung der Kinderbetreuung in Tagespflege. Laut dem Ergebnis der Querschnittsprüfung 2006 der Kommunalen Kindertagespflege des Landesrechnungshofes Schleswig-Holstein (42 - Pr 1510/2006) vom 22. Januar 2008 schneidet die Kindertagespflege im Vergleich zu anderen staatlich geförderten Betreuungsformen überdurchschnittlich positiv ab. Es werden ihr im Kostenvergleich nicht nur eine deutlich günstigere Wirtschaftlichkeit attestiert, es werden auch weitere Vorteile hervorgehoben wie

• die Familienähnlichkeit, da Tagespflegepersonen stets nur wenige Kinder betreuen,
• die Flexibilität, da die Betreuung nicht an Öffnungszeiten von Einrichtungen gebunden ist,
• die Wegezeiten in ländlichen Bereichen, weil lange Wege zu zentralen Einrichtungen vermieden werden können.

Bei einem Stundensatz von beispielsweise 2,50 Euro liegt laut Studie des LRH die Kindertagespflege bei einer Tagesmutter um 162 % unter den Kosten eines Krippenplatz und selbst bei 4,00 Euro pro Betreuungsstunde ist eine Kinderkrippe um 70 % teurer als die Kindertagespflege (Vorgabe: 25 Std. pro Woche).

Der LRH-Schleswig-Holstein empfiehlt der öffentlichen Jugendhilfe nachdrücklich, die Kindertagespflege nachhaltig auszubauen und bei der Förderung den Vorrang zu geben. Es wird kritisiert, dass Kinderkrippen und Tagesstätten gestern wie heute zum Nachteil der Kindertagespflege gefördert werden.

Das Gutachten des LRH-Schleswig-Holsteins lässt sich nicht auf alle Bundesländer übertragen -– aber die Zahlen sprechen für sich. Und diese stehen aus unserer Sicht beispielhaft für den bundesdeutschen Durchschnitt.

Nachdenklich stimmt die Aussage: "Nicht berücksichtigt wurde ein einmaliger Zuschuss für Sachkosten, die der Tagesbetreuungsperson entstehen könnten, da dieser in der Regel nicht geltend gemacht wird, nicht zuletzt aufgrund der fehlenden gesetzlichen Mindestvorgabe."
Dies würde bedeuten, man sollte öfter Zuschüsse beantragen, selbst ohne Aussicht auf Erfolg. Denn sonst entsteht der Eindruck, diese Kosten existierten gar nicht.

Link zum Auszug der Studie:
Externer Email-Link zu:httphttp://www.laufstall.de/pdf/LRH-Schleswig-Holstein-Vergl.pdf

Bei Interesse an der gesamten Studie schicken wir Ihnen diese gerne als PDF-Datei (40MB) auf CD. Anfragen bitte an Externer Email-Link zu:info@laufstall.deinfo@laufstall.de.