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6. Rechtliches - Infektionsschutzgesetz
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Tipps und Infos für Tagespflegepersonen
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Infektionsschutz in der Tagespflege

Welche Tagespflegeperson kennt das nicht: Sobald das Wetter etwas kühler wird und das erste Tageskind mit einer Schnupfnase oder einem Husten ankommt, niest und hustet bald die ganze Kindergruppe - teilweise wochenlang, weil die Kinder sich immer wieder gegenseitig anstecken.

Nun können es sich leider die wenigsten Eltern leisten, ihr Kind wegen einer leichten Erkältung zu Hause zu lassen - das Verständnis des Arbeitgebers wäre sicherlich schnell überstrapaziert. Jedoch sollte allen Eltern bewusst gemacht werden, dass sie weder sich noch ihrem Kind einen Gefallen tun, wenn sie es mit einer ansteckenden Krankheit bei der Betreuungsperson abgeben. Es besteht nicht nur das Risiko, dass sich die Krankheit verbreitet, auch die Abwehrkräfte des Kindes sind durch eine Infektionskrankheit geschwächt - Folgeerkrankungen, die vielleicht nicht komplikationslos verlaufen, sind möglich.

In Deutschland regelt das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen" (Infektionsschutzgesetz, IfSG) bei welchen Krankheiten Kinder Gemeinschaftseinrichtungen fernbleiben müssen. Dass man bei Verdacht auf meldungspflichtige Erkrankungen wie z. B. Salmonellose, die besonders Kleinkindern gefährlich werden kann, das Kind zu Hause behält, ist fast jedem klar. Doch bei Symptomen wie Durchfall oder Müdigkeit denkt nicht jeder sofort an eine gefährliche Krankheit. Paragraf 34 IfSG bestimmt, dass Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres, die an Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe" bzw. Brechdurchfall") erkrankt sind, keine Gemeinschaftseinrichtung betreten dürfen. Selbst wenn nur der Verdacht besteht, müssen diese Kinder zu Hause bleiben.

Im Einzelnen geht es bei dem Gesetz um Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, Masern, Mumps, Windpocken, Meningokokken-Infektionen oder Krätze, Diphtherie, Tuberkulose oder Typhus. Auch bei Kopfläusen dürfen Kinder keine Gemeinschaftseinrichtung betreten, bis die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist. Die komplette Liste der Krankheiten finden Sie unter: Externer Email-Link zu:httphttp://www.gesetze-im-internet.de/ifsg

Da viele Infektionskrankheiten schon ansteckend sind, bevor die typischen Symptome in Erscheinung treten, sollten Eltern die Tagespflegeperson direkt nach dem Auftreten erster Symptome informieren, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.

Vorbeugung ist wie immer das A und O: Informieren Sie als Tagespflegeperson die Eltern Ihrer Tageskinder über die Risiken, die mit einer Verbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten in Verbindung stehen, und appellieren Sie an ihre Vernunft. Denn gerade kleine Kinder sind durch Infektionen besonders gefährdet.